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Buchkindergarten

Der Katholische Kindergarten Schöllkrippen  erhält Gütesiegel Buchkindergarten für hervorragende Leseförderung

Lesebegeisterung von klein auf: Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Deutsche Bibliotheksverband haben den Kath. Kindergarten Schöllkrippen mit dem Gütesiegel Buchkindergarten für sein Engagement in der frühkindlichen Leseförderung ausgezeichnet.

Das Gütesiegel Buchkindergarten honoriert Betreuungseinrichtungen, in denen frühe kindliche Erfahrungen rund ums Erzählen, Reimen und Lesen ein Schwerpunkt des pädagogischen Konzepts sind. Buchkindergärten legen Wert auf regelmäßiges Vorlesen, einen vielseitigen Umgang mit Büchern, eine altersgerechte Medienbildung und bringen Kinder mit Leseorten wie Buchhandlungen oder Bibliotheken in Kontakt.

Der Kath. Kindergarten Schöllkrippen überzeugte mit seinem Konzept, zu dem das tägliche Vorlesen und selbst entdecken von Büchern in den Leseecken der Gruppen,

das Kamishibai Theater, die Erzählschiene zur St. Martin Legende, Erzählsäckchen in der Krippe und das wöchentliche Bilderbuchkino zählen.

 

Insgesamt erhalten 208 Kindergärten in ganz Deutschland die Auszeichnung für ihren besonderen Einsatz, Kinder früh für Geschichten und Sprache zu begeistern. 820 Einrichtungen hatten sich für das Gütesiegel beworben.

 

Schirmherr des Gütesiegels Buchkindergarten ist der Kinderbuchautor und Illustrator Paul Maar. Förderer sind die Verlagsgruppe BELTZ, die Buchhandlung Eulenspiegel (Hochheim am Main), der Moritz Verlag, die Verlagsgruppe Oetinger, die Taunus Sparkasse und Thienemann-Esslinger.

Initiator ist die Interessengruppe Leseförderung des Börsenvereins.

 

Weitere Informationen sind auf der Website

www.guetesiegel-buchkindergarten.de

abrufbar.

 

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Verleihung Gütesiegel Buchkindergarten, 18.10.2019, 15.00 Uhr, Buchmesse Frankfurt
Beitrag von Schirmherr Paul Maar:


Das Z
Das Z gehört zum Alphabet,
auch wenn es ganz am Ende steht.
Am Ende steht es auch bei Herz,
bei Holz, bei Pilz, bei Netz, bei Schmerz.
Doch manchmal, wie bei Zwerg und Zorn,
da steht das Z im Wort ganz vorn.
Im Zahnweh und im Zwiebelkuchen
muss man das Z nicht lange suchen.
Dagegen wird es kaum entdeckt,
wenn es sich gut im Wort versteckt.
So bei den zwanzig schwarzen Katzen
und ihren achtzig schwarzen Tatzen.
Ganz stolz erzählt das Zirkuszelt,
dass es sogar zwei Z enthält.
Erstaunt fragt da der Grizzly-Bär,
ob dies denn was Besondres wär.

 

Das A
Das A steht vorn im Alphabet,
auch wenn’s nicht immer vorne steht.
Doch bei dem schönen Wörtchen Aal,
da steht es vorn und gleich zweimal.
Vorne steht’s auch allemal
bei Abendrot und Alpental.
Namen enden gern mit A,
wie Tina, Lena, Monika.
Auch Lea, Claudia, Ria, Pia,
Johanna, Vera und Sofia.
Oft muss man auf das A erst warten,
wie bei dem Wort Buch-Kin-der-garten!

 

Wenn A und U zusammengehen,
wird schnell der Aufschrei „Au!“ entstehen.
Nicht schön klingt AU beim Wort „Banausen“.
Viel schöner finde ich „Frau Clausen“!